Die Ölpreise sind nach massiven Eskalationen im Nahen Osten deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Rohöl-Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel rund 77 US‑Dollar, nachdem der Mai‑Kontrakt zeitweise bis auf 82.37 US‑Dollar sprang. Auslöser sind die schweren militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und Iran, darunter der tödliche Angriff auf Irans Staatschef sowie Raketenangriffe auf wichtige Energie- und Verkehrswege. Mehrere Golfstaaten schlossen ihren Luftraum, und es gab Berichte über Treffer auf Handelsschiffe nahe der Strasse von Hormus – einer der bedeutendsten Öltransitrouten weltweit.
Für den Schweizer Heizölmarkt bedeutet das Umfeld erhöhte Preisrisiken, da geopolitische Spannungen häufig rasch auf die Inlandpreise durchschlagen.
Ein überstürzter Kauf könnte teuer werden, häufig sind die Risikoprämien anfänglich zu hoch eingepricet.
Die Rheinfrachten sind stabil und liegen heute bei CHF 22.– pro Tonne.